seit 2000: Theater
Oskar und die Dame in Rosa (seit 2004 ...)
37 Ansichtskarten (2011)
Wer sind Sie? (2010)
Der Besuch der alten Dame (2009)
Frohes Fest (2007)
Gespenster (2007)
Teures Glück (2005)
Ladykillers (2003)
Vita & Virginia (2002)
Eines langen Tages Reise in die Nacht (2001)
W;t/Geist (2001)
Aktuelle Rezitationsabende
Was heisst denn hier: Alter?!!
Dorothy Parker: New Yorker Geschichten
 

Hörbuch
Das Fräulein von Scudery
 

Hörspiel
Rumantsch grischun
Lotte in Weimar

[vor 2000: Archiv]




37 Ansichtskarten von Michael McKeever/ Theater an der Effingerstrasse, Bern/CH:

"(...) Was wäre das Stück und dessen Inszenierung ohne die skurrile Gestalt der Grossmutter? Und was wäre der Theaterabend ohne deren Darstellerin Dinah Hinz? Die grosse Dame der Bühnenkunst feierte kürzlich ihr 65-jähriges Bühnenjubiläum. So frisch, lebendig, vielseitig und vor allem menschlich farbig wie sie diese komödiantische Gestalt verkörpert, glaubt man ihr zwar die grosse Erfahrung, vergisst aber ihr Alter. Eine Glanzfigur des Stücks, von einer aussergewöhnlichen Schauspielerin glanzvoll gespielt - danke, Dinah Hinz."
(Fritz Vollenweider, www.seniorenweb.ch, 12. Dezember 2011)
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Wer sind Sie von Michel Lengliney / Zimmertheater Heidelberg:

Verschiedene Quellen
(Theaterverlag Desch)

"Man verbietet mir alles!"
(Rhein-Neckar-Zeitung, 27./28. November 2010)

Flucht in Erinnerungswelt
(Mannheimer Morgen, 29. November 2010)
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Aktueller Rezitationsabend:
Was heisst denn hier: Alter?!!

"Beim Schmetterling der Falter
(Die Rheinpfalz, 2. September 2009)

Was heißt denn hier Alter?
(Rhein-Neckar-Zeitung, 15./16. Oktober 2011)

Publikumsstimmen
(Chrottegrotte Küsnacht/CH, 3. April 2009 - Uraufführung - u.a.)
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Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Hospizverein Viernheim:

"OSKAR UND DIE DAME IN ROSA
Schauspielerin Dinah Hinz überzeugt beim Hospizverein
(...) Als die bekannte Schauspielerin die Bühne betrat, waren zur Freude der Veranstalter alle Plätze belegt. Hinz beeindruckte vor allem durch ihre Bühnenpräsenz und schlüpfte wie auf Knopfdruck immer wieder in andere Rollen. (...)"
(Südhessen Morgen, 11. Mai 2009)

"Witzig, rührend und poetisch (...)
"(...) "Wir sind mit dem Abend sehr zufrieden", freute sich Dr. Dagmar Hinrichs, Vorsitzende des Viernheimer Hospizvereins. Sie sprach sowohl der Sparkassenstiftung als auch dem TSV Amicitia Viernheim ihren Dank aus. Ohne deren Unterstützung sei eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen. "Natürlich ist es ein Glücksgriff, wenn solch eine Künstlerin wie Dinah Hinz auf der Bühne steht."
Ein unterhaltsamer und zugleich zum Nachdenken anregender Abend, der sich für die zahlreichen Hospizhelfer aus der Region im Publikum gelohnt hatte. Während diese im ganzen Jahr für andere Menschen da sind, wurde ihnen am Samstag eine kleine Freude zuteil."
(Viernheimer Tageblatt, 11. Mai 2009)
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Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt / Theater Lüneburg:

"Wenn die Gier über Moral und Vernunft siegt"
(Winsener Anzeiger, 28. Januar 2009)

"Abwrackprämie
Friedrich Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" im Theater Lüneburg
(...) Immer wieder aber kommt es zu intensiven Momenten, vor allem, wenn der alte Ill und die alte Dame zusammentreffen (...) Dinah Hinz gibt der Claire eine stoische Undurchdringlichkeit, nur gelegentlich lässt sie eine Spur Sentiment durchschimmern. Letztendlich regelt diese fürs Leben verbitterte, stolze und in aller Bewusstheit böse Claire alles mit der Kraft ihres großen Geldes, das sie nicht liebt, aber nutzt (...) Das Publikum zeigt sich zur Premiere freundlich, applauiert anhaltend, Harro Korn [Ill] und Dinah Hinz bekommen einige Bravos hinzu."
(Landeszeitung, 26. Januar 2009)
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Frohes Fest von Anthony Neilson / TfN Theater für Niedersachen:

"Von Kortner entdeckt: Dinah Hinz spielt 58 Jahre Theater - jetzt am TfN"
(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 2007)
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Gespenster von Henrik Ibsen / Theater Lüneburg:

"Das Leben macht, was es will"
(LZ Online, 12. März 2007)

"Lebenslügen rächen sich am Ende"
(Quelle unbekannt)
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Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Theater Lüneburg:

"Eierkopf und die rosa Catcherin
Premiere: Eindringliches Theatersolo mit Dinah Hinz
(...) Dinah Hinz, selbst im Damen-Alter, spielt ebenso den Oskar wie seine "Oma Rosa" (...) Dinah Hinz spielt, spricht das alles, zwei Stunden inklusive Pause, ohne Pathos und wirkt deshalb um so eindringlicher. Jede Akzentuierung ist genau gefeilt, eine grandiose Leistung. Oskar braucht keine imitierte Kinderstimme, Tonfall und Wortwahl sind nur angenehm kindlich (...) wer dabei war, wird es nicht vergessen."
(Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 21./22. Oktober 2006)



Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Evangelische Diakonissenanstalt Speyer:

"Mit stehenden Ovationen dankten die Besucher der Hospiz-Benefizveranstaltung "Oskar und die Dame in Rosa" der Schauspielerin Dinah Hinz am Samstag Abend im Festsaal der Evangelischen Diakonissenanstalt für ihre intensive, sensible wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit einem der schwierigsten Themen des Lebens: dem Sterben und Tod eines Kindes. (...) Eindringlich schildert Dinah Hinz in ihrem zweistündigen Solo-Theater die letzten zwölf Tage im Leben des kindlichen, witzigen und weit über seine Zeit hinaus reifen Kindes, scheinbar mühelos wechselt sie in die Rolle der "Oma Rosa" (...) Den Zuschauer überlasst Dinah Hinz währenddessen seinen widerstreitenden Gefühlen zwischen Lachen und Weinen.
Die ungeschminkt ehrliche Auseinandersetzung mit einer schier unausdenkbaren Situation bietet die Künstlerin, deren Bühnenpräsenz nahezu greifbar wird. Mit nur wenigen Mitteln wechselt sie die Rollen (...) Die Unfähigkeit des Arztes "Dr. Düsseldorf" und Oskars Eltern, das Unaussprechliche auszusprechen, drückt Dinah Hinz absolut authentisch körpersprachlich wie durch Nuancen in der Stimme aus. (...) Die Protagonistin beweist mit ihrem Spiel, dass Lebensmut unmittelbar vor dem Ende durchaus kein Wunschgedanke bleiben muss. (...)
Dinah Hinz vermittelt Zuversicht, ohne den Schmerz über den Verlust des Lebens zu verdrängen. Poetisch, nachdenklich, in drastischen wie anrührenden Worten und Gesten voller Menschlichkeit lässt sie Gedanken an die Vergänglichkeit des Lebens erträglich werden."
(Die Rheinpfalz, 6. März 2006)

"Stehende Ovationen für Dinah Hinz / Mehr als Annäherung an sensibles Thema dank ihrer vielseitigen Ausdrucksfähigkeit
(...) "Oskar und die Dame in Rosa", das Ein-Personen-Theaterstück nach einer Erzählung von Eric-Emmanuel Schmitt, füllte Dinah Hinz mit Leben. (...)
Oskar hat die Briefe an den "Lieben Gott" adressiert und in ihnen seine Eindrücke und Empfindungen dargelegt. Dies wunderbar in Szene gesetzt hat Dinah Hinz. Auf einer nur minimal bestückten Bühne lässt sie die Figuren der Briefe und die Handlung lebendig werden. Mittels Sprache und Gestus gibt sie Oskar Form, lässt dialogische Szenen Wirklichkeit werden und führt so die Zuschauer mitten ins Geschehen und berührt die inneren Saiten. (...) mit Eric-Emmanuel Schmitt und durch die schauspielerische Umsetzung von Dinah Hinz ist ein literarisch-schauspielerischer Glücksgriff getan worden, [der] dem Roberto-Benigni-Film "Das Leben ist schön" ähnlich wird. Krankheit und Tod nicht als Strafe, sondern als Tatsache anzusehen, das Leben einfach zu nehmen, wie es ist, (...) wurden mit Dinah Hinz Wirklichkeit und ihr durch stehende Ovationen gedankt."
(Speyerer Morgenpost, 6. März 2006)
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Teures Glück von Jean Bouchaud / Landesbühne Hannover:

"Zu Gast an der Landesbühne: Dinah Hinz
(...) In Jean Bouchauds Schauspiel verkörpert Dinah Hinz die allein stehende alte Dame Germaine Lescaut. (...) Für diese Figur findet Dinah Hinz eine wunderbare Mischung aus Schnoddrigkeit und feiner Komik, aus unnachgiebiger Härte gegen sich und ihre Tochter und zarter Zuneigung zu der jungen Frau. (...)"
(Neue Presse, Oktober 2005)

"Altersheim oder Strick?
Die Landesbühne Hannover zeigt Jean Bouchauds kurzweilige Boulevardtragödie "Teures Glück"
(...) Germaine steht vor der schlimmen Alternative: Altersheim oder Strick?
Natürlich ist das alles andere als lustig. Gleichwohl ist das Drei-Frauen-Stück bis kurz vor dem tragischen Schluss durchaus kurzweilig. Vor allem dank Dinah Hinz, die die alte Dame äußerst einfühlsam verkörpert. Obwohl sie sehr zurückhaltend spielt, ist ihre Verzweiflung stets spürbar. Besonders wenn sie leise die immergleichen Selbstgespräche führt, anstatt ihren Zorn und ihre Trauer einfach mal herauszuschreien. (...) Viel Beifall."
(Hannoversche Allgemeine, 13. Mai 2005)

"(...) Dinah Hinz spielt eine würdevolle Senioren mit allen Facetten, kratzbürstig wie Estelle Getty in "Golden Girls", an die sie in ihrem rosa Morgenrock auch erinnert, aber mit abgründiger Traurigkeit und tiefem Unbegreifen als Unterton.
Und als sie sich unversehens mit der jungen Maklerin anfreundet, mit ihr aufdreht und ihr das Geheimnis ihrer kurzen großen Liebe anvertraut, leuchtet ihr Gesicht in erinnertem Glück auf. Erstmals ist die gebürtige Heidelbergerin an der Landesbühne zu sehen - ein echter Gewinn. (...)"
(Neue Presse, 13. Mai 2005)
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Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Gastspiele, CH:

Theater Stadelhofen, Zürich:

"(...) Im Zürcher Theater Stadelhofen ist Eric-Emmanuel Schmitts >>Oskar und die Dame in Rosa<< zu sehen. (...)
Was als abstrakte Konstruktion funktioniert, erweist sich jedoch in der konkreten szenischen Umsetzung als tückisch: (...) Umso mehr erstaunt und erfreut es, was Dinah Hinz aus dem Text herauzuholen vermag. Besonders was Stimme und Ausdruck anbelangt, ist die Schauspielerin beeindruckend präzis und facettenreich. Und erreicht damit eine packende Intensität. (...)"
(Tages-Anzeiger, 22. November 2005)

Kulturraum, Thalwil:

"(...) EINE GROSSARTIGE Dinah Hinz vermittelte den eindringlichen Text
(...) Die von vielen Theater- und Hörspielproduktionen her bekannte Dinah Hinz wechselt in Stimmung und Ausdruck virtuos von der wundersamen Dame in Rosa zum früh gealterten, verzweifelten und oft auch altklugen Jungen (...)"
(Tages Anzeiger, 26. Mai 2005)

"(...) Auf der Bühne steht die deutsche Schauspielerin Dinah Hinz, die schon auf vielen grossen deutschsprachigen Bühnen zu Hause war. Die besonderen Anforderungen dieses ihr wichtigen Stücks meistert sie mit virtuoser Leichtigkeit. Sie beeindruckt durch eine aussergewöhnliche Bühnenpräsenz, schauspielerische Intelligenz, Sensibilität und Wahrhaftigkeit."
(Thalwiler Anzeiger, 26. Mai 2005)

Kellerbühne, St. Gallen:

"Dinah Hinz brilliert in Eric-Emmanuel Schmitts Stück über den Tod eines Kindes und seine Begleiterin.
Feine leise Schauspielkunst
Dafür, dass >>Oskar und die Dame in Rosa<< so leicht daherkommt, ist nicht zuletzt Dinah Hinz verantwortlich. Sie brilliert darin, von der Rolle der Oma in jene des Zehnjährigen zu schlüpfen und dabei mit den leisesten, feinsten Mitteln der Schauspielkunst eine unglaubliche Präsenz auf die Bühne zu bringen. (...)"
(Tagblatt, 19. Mai 2005)


Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Zimmertheater Heidelberg 2004:

"Regisseurin Ute Richter gelingt eine dichte, feinfühlig-behutsame und zugleich im besten Sinne des Wortes unterhaltsame Inszenierung (...) In Dinah Hinz stand ihr eine Schauspielerin zur Verfügung, die dem Abend ihren einmaligen Stempel aufprägt: In bewundernswerter Konzentration bestreitet sie zwei Stunden Solo-Theater, wechselt scheinbar mühelos von der Rolle der Oma Rosa in die des kleinen Patienten Oskar, ohne je die Konturen der Charaktere abzuschleifen. Sie verkörpert den Mut, die Klugheit und die wunderbare Menschlichkeit der Oma Rosa ebenso wie die unbefangene Kindlichkeit, den unwiderstehlichen Witz und die in Momenten aufscheinende Weisheit des Oskar mit eher zurückgenommener, dafür umso eindringlicherer Zeichnung. Eine stupende Leistung, die das Publikum hörbar in ihren Bann schlug."
(von Arndt Krödel, erschienen in: K2/2005)

"Leben bedeutet auch Sterben
Eric-Emmanuel Schmitts "Oskar und die Dame in Rosa" im Zimmertheater
(...) Im Heidelberger Zimmertheater erlebte das Ein-Personen-Stück in der Regie von Hausherrin Ute Richter (...) eine überaus erfolgreiche Premiere. Die Protagonistin Dinah Hinz, die hier schon vor knapp vier Jahren in Margaret Edsons "w;t/geist" die Zuschauer begeisterte, hat sich die Rolle der "Dame in Rosa" auf selbstverständlich-sympathische Weise anverwandelt. Sie (...) gibt die fantasievolle Oma Rosa, die ehrenamtlich in einer Klinik krebskranke Kinder betreut, ebenso zupackend wie empfindungsreich. (...)
Wenn die Handlung beginnt, ist Oskar bereits tot. Oma Rosa liest seine Briefe an den lieben Gott - eine Riesenaufgabe für die Darstellerin Dinah Hinz, die zwei Stunden hindurch eine Menge Text zu bewältigen hat und diesen Kraftakt (...) auch trefflich meistert.
Mal steht sie am Pult, geht umher oder macht es sich auf den farbigen Sitzsäcken bequem. Langeweile kommt im engagiert mitgehenden Publikum nicht auf. Mit modulationsfähiger Stimme erfüllt die Darstellerin zwei Rollen mit Leben, die der rosa Dame und die des kleinen Jungen, der durch seine Erkrankung an Reife gewinnt, da er durch sie gezwungen ist, sich mit Fragen wie Einsamkeit und Tod, Glück und Unglück auseinanderzusetzen. Man sieht den jungen Dialogpartner förmlich vor sich, der den Spitznamen Eierkopf trägt und in seinen Briefen dem lieben Gott alles anvertraut, was ihn bewegt. (...)
Das Stück vermittelt Zuversicht. Es nimmt sich mit frappierender Nonchalance der "letzten Dinge" an. Es ist unterhaltsam, witzig, poetisch und nachdenklich zugleich, denn es macht klar, dass Leben auch Sterben bedeutet und dass es sinnlos ist, dieser Tatsache auszuweichen."
(Rhein-Neckar-Zeitung, 30. Oktober/1. November 2004)

"Briefe an den lieben Gott
SCHAUSPIEL: Dinah Hinz spricht "Oskar und die Dame in Rosa"
(...) Ute Richter, die nach vielen Jahren Regieerfahrung und Leitung des Heidelberger Zimmertheaters die Neugier auf neue Stücke bewahrt hat, brachte Oskars Monolog nun mit Dinah Hinz als einziger Darstellerin auf die Bühne.
Es ist ein anspruchsvoller Part, denn Hinz muss zwei Stunden alleine auf der Bühne bestreiten und dabei in unterschiedliche Rollen wechseln: Sie spricht die Rolle des zehnjährigen Oskar, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und seinem Ende entgegensieht. Sie ist aber auch die alte Dame in Rosa, eine ehrenamtliche Helferin in der Klinik (...) Dinah Hinz spricht dabei auch die Rollen von Oskars Gesprächspartnern, kleinen Mitpatienten, Schwestern, Ärzten. Sie tut das immer authentisch, und es gelingt ihr durch einen leicht veränderten Tonfall sowie eine andere Mimik und Gestik erstaunlich gut, mühelos von einer Rolle in die nächste zu wechseln. (...)"
(Mannheimer Morgen, 3. November 2004)


Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Kulturkreis Zollikon 2004 (Gastspiel):

">>Oskar und die Dame in Rosa<< - ein Einfrau-Stück, das überwältigt
(...) Die Zolliker Schauspielerin Dinah Hinz zeigte auf der Bühne der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula des Schulhauses Buechholz eine wahre Meisterleistung. Ganz allein auf der Bühne stehend, erweckte sie verschiedene Personen zum Leben. (...)
(...) Dinah Hinz begeisterte die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aula. Man hatte das Gefühl, dass sie die Rollen der verschiedenen Personen nicht einfach nur spielt, nein, sie identifizierte sich mit jeder einzelnen."
(Zolliker Bote, 16. April 2004)

"(...) >>Oskar und die Dame in Rosa<< im Kulturkreis
Die Schauspielerin Dinah Hinz (...) zu Gast im Kulturkreis Zollikon
(...) Dinah Hinz überzeugte in allen sechs Rollen, die sie zu spielen hatte. Die Schauspielerin wurde dem einfühlsamen und trotz der traurigen Thematik durch und durch witzigen Werk Eric-Emmanuel Schmitts buchstäblich spielend gerecht. Doch Dinah Hinz' Geheimnis lag eigentlich darin, dass sie keine der Personen spielen musste, sondern sich wirklich mit ihnen identifizieren konnte.
Während über anderthalb Stunden fesselte sie ihr Publikum in der Aula des Zolliker Oberstufenschulhauses Buechholz (...)"
(Zürichsee-Zeitung, 14. April 2004)


Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt / Kellertheater Winterthur 2004:

"Hymne auf das Leben
Eine starke Dinah Hinz spielt in Eric-Emmanuel Schmitts "Oskar und die Dame in Rosa"(...)
(...) die Rolle mit der grossen Dinah Hinz hervorragend besetzt. Sie lässt Oskar wie im Zeitraffer ein ganzes Leben durchmessen, von der Unbeholfenheit bis zum Alter; sie legt alle Gefühle in Stimme und Gestik, vom Glück bis zur Erschöpfung; sie kontert mit Rosas Resolutheit und Verstehen - ein wunderbarer Soloabend für eine wunderbare Schauspielerin, charmant und leicht."
(Thurgauer Zeitung, 24. März 2004)

"Kellertheater Winterthur: "Oskar und die Dame in Rosa"
"Küsschen, lieber Gott, bis morgen"
Dinah Hinz gibt die Dame in Rosa. In ihr versammeln sich alle Stimmen des Stücks. Sie ist das Kind, das an der Welt der Erwachsenen zweifelt, und die Erwachsene, die in der Welt des Kindes aufgeht. Ein Wort nur, eine Wendung, und eine andere Figur tritt in Erscheinung. Das kann die kleine Peggy Blue sein, die Oskar so fest liebt, weil sie so schön blau ist; das können seine Eltern sein, die er manchmal so hasst. Die Dame in Rosa lässt Oskar jeden Zustand der Gefühle erleben, und er wächst, im Lauf der Geschichte, sichtlich über sich hinaus, bis alles nur noch Idee ist. Eine schöne Vorstellung.
Noch schöner ist aber, dass die Schauspielerin Dinah Hinz immer ganz sie selber ist: eine Dame, die das Leben vorspielt, als böte das Theater Heilung in einer heillosen Welt. "Küsschen, lieber Gott,bis morgen" sagt sie und blinzelt in das Licht der Scheinwerfer. Und wir wollen es ihr gerne glauben, dass es auch draussen einen neuen Morgen gibt."
(Der Landbote, 15. März 2004)
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Ladykillers von William Rose / EURO-STUDIO-Tourneeproduktion 2003:

"Blumen für die "Ladykillers"
Premiere: Die erste Altonaer Inszenierung in Harburg brachte viel Beifall - und Bravos für Dinah Hinz.
Von Adolf Brockmann
Harburg - Wer hat nicht den Filmklassiker "Ladykillers" aus den späten 50ern voller Genuss gesehen? Axel Schneider, Intendant des Altonaer Theaters, hat die Kriminalkomödie für das Euro-Studio am Titisee inszeniert. In Harburg erlebte das Stück in einem herrlichen Bühnenbild von Hans Winkler seine Premiere.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Vier "Musiker", die vom Geigen- und Cellospiel so viel verstehen wie eine Kuh vom Wintersport, mieten sich bei der alten Lady Wilberforth am Rande Londons ein. Sie wollen einen Geldtransport überfallen und dann verduften. Der Raub klappt, die ahnungslose Lady wird sogar mit eingespannt. Doch sie will ihr Wissen nicht für sich behalten. Es folgen Turbulenzen en masse. Und als sie das von den Räubern unfreiwillig zurückgelassene Geld der Polizei übergeben will, da lehnt Mr. Thompson ab. Schließlich hat die gute alte Lady ja schon Ufos gesehen und sich sonst auch als tüddelig erwiesen (...)
Und was die Schauspieler angeht: Nicht (...) der Chef des Gauner-Musiker-Quartetts war der Glanzpunkt dieses Abends. Das war Dinah Hinz als Lady. Sie zog die Fäden, bewies Spiellaune (...)
Es gab nach der Premiere viel Beifall für die Mannschaft der "Ladykillers", einige Bravos für die Lady (...)"
(Hamburger Abendblatt/Harburg, 12. September 2003)

"Zwischen Tee und Boccherini missglückt das Verbrechen
Zum Tee gibt es schottischen Honig und Biskuits. Die alte Lady ist ihrem Mieter und dessen Musikfreunden eine liebevolle Gastgeberin. Sie verwöhnt nicht nur mit den typisch britischen Teezutaten, sondern auch mit ihrer Gegenwart. Und das ist dem Professor und seinen drei Freunden gar nicht recht, geben sie sich doch in dem einsamen Häuschen, das der falsche Professor geschickt ausgewählt hat, ganz und gar nicht der Kammermusik hin, sondern brüten über Schlachtplänen für ihren nächsten Überfall. Die nette Lady Wilberforth ist ein leichtes Opfer, die man mit einer ständig abgenudelten Schallplatte - Boccherinis Streichquintett - geschickt täuschen kann und dann auch in den raffinierten Plan einbaut. Oder doch nicht? (...)
Dinah Hinz spottet der Beschreibung als naives Muttchen Hohn. Zwar gibt sie das naive Frauchen, dem der Polizist ständig seinen Regenschirm nachtragen und die Ufo-Geschichte abnehmen muss, doch ob sie die Betrüger nicht schon von Anfang an durchschaut hat, lässt Dinah Hinz in der Schwebe. Sie spielt eine resolute, gar nicht tüttelige Lady, die im Alltag ihre kleinen Eigenarten hat, sich aber, ob durch ihre Unwissenheit oder Schläue geschützt, ihrer Haut zu wehren weiß. Mit Tee und naiver Nachdrücklichkeit fängt sie Verbrecher. Dinah Hinz macht aus dem Muttchen eine Lady mit entschlossener Präsenz und großer Autorität (...)
Ohne großes Zutun kommt Lady Wilberforth in den Besitz der Beute und kann beim obligaten Gläschen Portwein mit dem Polizisten, den Wolfgang Grindemann spielt, "My funny Valentine" anstimmen."
(Badische Neueste Nachrichten, 29. September 2003)

"Die schrulligen Damen gefielen Publikum am besten
(...) Insbesondere Dinah Hinz sorgte als entzückende "Lady Margaret Wilberforth" dafür, dass der englische Bühnenerfolg auch in seiner deutschen Fassung die Zuschauer köstlich amüsierte. Sie war es, die mit ihrer Spiellaune und ihren "Schrullen" das Bühnengeschehen beherrschte und im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens stand.
(...) Amüsant war auch die Musik zur Krimi-Komödie und der nicht immer ganz so "schöne" Gesang der Ensemblemitglieder. (...)"
(Waldeckische Landeszeitung, 22. Oktober 2003)

"Gross im stummen Spiel
(...) Dem Publikum (...) hat die Aufführung dem Applaus und den Reaktionen nach überaus gefallen, wobei die schauspielerischen Leistungen im Vordergrund standen. (...)
Alle Rollen in diesem Anfang des 20. Jahrhunderts spielenden Krimis waren darstellerisch wie auch gesanglich richtig, manche sogar hervorragend besetzt. Im Vordergrund stand natürlich der Fernseh- und Bühnenstar Dinah Hinz, welche die entzückende, aber vergessliche und andere mit ihrem fürsorglichen Wesen nervende alte Lady Margaret Wilberforth blendend mimte. Gross besonders im stummen Spiel, das sich in ihrer Mimik widerspiegelte. Sie dominierte das Geschehen, ohne je ihre Partner an die Wand zu spielen. (...)
(Schaffhauser Nachrichten, 1. November 2003)
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Das Fräulein von Scudery von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann / Hörbuch:

"Ein Hörbuch entführt in ein gefährliches Jahrhundert
Sehnsuchtsort Paris (...) Kultur, Savoir vivre und Lebensfreude an der Seine. Die Metropole verspricht gefahrloses Vergnügen aller Couleur. Doch das ist nicht immer so gewesen. Einst, unter dem Sonnenkönig Ludwig, war die Hauptstadt Hochburg von Verbrechen und beherrscht von der Angst ihrer Einwohner vor kriminellem Tun. Von dieser schaurig-düsteren Zeit erzählt spannend ein Klassiker der Weltliteratur. Naxos-Hörbucher veröffentlicht ihn jetzt auf CD, eindrucksvoll vorgetragen (...)
Fesselnde Vorleserin
Eine fesselnde Geschichte, die neben der Spannung des Krimnalfalls auch viel authentisches Zeitkolorit vermittelt. Ein literarisches Genrebild von der dunklen Unterwelt im Schatten des strahlenden Hofglanzes eines Sonnenkönigs. Dinah Hinz, die als Schauspielerin schon an allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen engagiert war, rezitiert "Das Fräulein von Scudery" auf dieser Hörbuch-CD des Naxos-Hörbücher-Labels. Sie tut das mit ihrer höchst individuell dunkel-rauchigen Stimme, unaufgeregt episch, im besten Sinne erzählerisch. Eine Stimme, der man lange gebannt zuhören kann. Ein Muss für alle, die sich gerne mal einen Klassiker der Weltliteratur von einem Profi vorlesen lassen."
(www.3sat.de ©2003)
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Vita & Virginia von Eileen Atkins im Alten Schauspielhaus, Stuttgart, 2002:

"Sie lieben sich unüberhörbar, und ihre Blicke streicheln sich ständig. Man wartet auf eine Umarmung, einen Kuss. Doch bevor es dazu kommt, zieht es die beiden Frauen jedes Mal an unsichtbaren Fäden aneinander vorbei. Die sich zwei spannende Stunden scheinbar hoffnungslos verfehlen, sind Vita Sackville-West und Virginia Woolf, die beiden berühmten Schriftstellerinnen.
Aus ihren Briefen und Tagebuchaufzeichnungen hat die bekannte englische Schauspielerin Eileen Atkins ihr Stück "Vita & Virginia" entwickelt, das jetzt im Alten Schauspielhaus als deutschsprachige Erstaufführung zu sehen ist (...) "Vita & Virginia" ist ein gelungenes Konversationsstück, geistreich und voll blitzender Pointen (...) Ein erkennbarer inszenatorischer Zugriff auf den Text und Schauspielerinnen, denen man bei der Arbeit gern zusieht und zuhört (...)
Unverwechselbar fesselnd das Profil, das Dinah Hinz als Virginia und Sona MacDonald als Vita zeigen. Virginia, gleichermaßen herb und zart, sind die Selbstzweifel der Intellektuellen und die Sehnsucht nach der Freundin Weiblichkeit in Gesicht und Stimme gemeißelt (...) Gekonnt lassen die Schauspielerinnen mit feinem Gespür für Wortwitz aus den schriftlichen Dokumenten ihrer Figuren über Familienprobleme, Gesellschaftstratsch und Autorenleiden manch poetischen Augenblick entstehen (...)"
(Stuttgarter Nachrichten, 28. Oktober 2002)

"Ein gelungener Balanceakt
(...) "Vita & Virginia" von Eileen Atkins, das im Alten Schauspielhaus als deutsche [Erst]aufführung Premiere hatte, ist ein Stück, das von manchen als nur schwer spielbar eingestuft wird. (...)
"Wie machst du das, auf des Messers Schneide zu gehen, ohne zu stürzen?" fragt Vita ihre Freundin im Stück und einen ähnlichen Balanceakt geht diese Aufführung (...) John Dove, der Regisseur, muss hier ebenso wie seine beiden Darstellerinnen ganz tief unten in der theatralischen Werkzeugkiste kramen, ehe er zielsicher das Feinwerkzeug findet, das für diese fragile Konstruktion auf der Bühne geeignet ist. (...)
Dinah Hinz als Virginia und Sona MacDonald als Vita können ebenso mit den Feinwerkzeugen ihres Handwerks umgehen. Es braucht für dieses Stück, das keine Oberflächlichkeit duldet, wohl zwei so renommierte Schauspielerinnen, die jedes Detail beherrschen, dass sich aus vielen kleinen Faktoren das Lesestück zu einem gut anzuschauenden Theaterstück wandelt und der Tanz auf Messers Schneide gelingt."
(Ludwigsburger Kreiszeitung, 28. Oktober 2002)

"(...) Neben den emotionalen Herztönen der beiden Frauen, welche die beiden Schauspielerinnen als gute Charakterdarstellerinnen bestätigen, sind es die verschiedenen Lebensumstände und unterschiedlichen sprachlichen und intellektuellen Niveaus, die für Kontraste sorgen."
(Esslinger Zeitung, 28. Oktober 2002)
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Eines langen Tage Reise in die Nacht von Eugene O'Neill / Tourneeproduktion der Neuen Schaubühne München, 2001 (Co-Regie: Dinah Hinz):

"Premiere im Kulturhaus: Inszenierung ungemein sensibel und beklemmend
Es ging an die Nieren, Eugene O'Neills Schauspiel "Eines langen Tages Reise in die Nacht", am Donnerstagabend von der Neuen Schaubühne, München, unter Regie von Dinah und Michael Hinz auf der Kulturhausbühne in einer komprimierten, äußerst intensiven Fassung präsentiert. Vor gut besuchtem Haus frenetisch gefeiert, erlebte die Inszenierung in Lüdenscheid eine glanzvolle Premiere (...) Ungemein sensibel, einfühlsam, beklemmend nah und zeitlos gültig, fing die Inszenierung die Tragik des stark autobiographisch gefärbten Schauspiels ein (...) Jeder Charakter war fein gezeichnet, alle Ursachen, Motive und Beweggründe kamen klar zum Tragen. Jede Rolle war hervorragend besetzt (...) Auch die Rolle der Cathleen (Jessica Latein) zeigte die sorgsame Hand der Inszenierung."
(Westfälische Rundschau, 29. September 2001)

"Spannende und düstere Inszenierung
Erschreckend in O'Neills Stück ist es, dass alle Akteure eigentlich wissen, was mit ihnen und den anderen Familienmitgliedern los ist und dennoch: Niemand entkommt diesem Sog in den persönlichen Untergang. Merkwürdig genug, dass es der Co-Regie von Dinah und Michael Hinz gelang, diese in ihrem Ablauf so brutal und konsequent inszenierte Geschichte dennoch spannend auf die Bühne zu bringen. Es ist meisterlich, wie sich die Zeichen langsam verdichten (...)"
(Lüdenscheider Nachrichten, 29. September 2001)
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W;t/Geist von Margaret Edson im Zimmertheater Heidelberg 2001:

"Sie ist eine grandiose Darstellerin. Sie verfügt über ungeheure Bühnenpräsenz und eine ausgefeilte Sprechkultur, und sie ist ein engagierter und hellwacher Mensch. Die Rede ist von Dinah Hinz (...) Schließlich geht es in "W;t" um die letzten Monate im Leben einer Krebskranken (...) wie das auf die Bühne gebracht wird im pausenlosen Non-Stop-Verfahren fast als One-Woman-Show, das geht unter die Haut (...) [eine] Aufführung, (...) die dennoch einen hohen Unterhaltungswert aufweist (...) Das hat seinen Grund primär in der hohen Schauspielkunst der Dinah Hinz (...)"
(ebd., 3./4. März 2001)

"Da ist (...) die so erfolgreiche wie vitale Universitätsprofessorin Vivian Bearing, die in ihrem Leben vielfältige Wirkungen erzielt hat. Dargestellt wurde sie mit einer absolut erstklassigen Leistung von Dinah Hinz. Mit phantastischer Präsenz ließ die Schauspielerin das facettenreiche Leben der Wissenschafterin in der zunehmenden Finsternis des Sterbens aufleuchten (...)"
(Rhein-Neckar-Zeitung, 10./11. Februar 2001)

"Denn "Wit" bedeutet auch "Witz", und der ist hier geistvoll und rabenschwarz vertreten. Dafür sorgt in erster Linie die großartige Dinah Hinz - eine schauspielerische Glanzleistung, die man erlebt haben muss - als von der Chemotherapie zermürbte, doch zunächst geistig unbeugsame Todgeweihte, die mit der Demontage ihrer körperlichen Funktionen auch ihre psychische Niederlage erlebt."
(Die Rheinpfalz, 13. Februar 2001)

"(...) Edson hätte ihren John Donne gründlicher studieren sollen - aber die großartige Darstellung von Dinah Hinz hilft darüber hinweg. Neben ihrer preisverdächtigen Darstellung der Vivian sind auch die anderen Rollen hervorragend und typengerecht besetzt (...)"
(MEIER. Das Stadtmagazin, April 2001)

"Vivian Bearing (großartig: Dinah Hinz), eine Literaturprofessorin mit Krebs im Endstadium (...) Da wird auch nicht einmal nur im Ansatz lamentatorisch deklamiert, wir erleben eine großartige Schauspielerin, die - zusammen mit der Regisseurin - eine Stückanalyse betrieben hat, deren Ergebnis auf das innere Leben der Rolle einwirkt, so konnten die äußeren Lebensverhältnisse und Ereignisse des Stückinhaltes von Dinah Hinz kongenial in die Rolle eingebracht und umgesetzt werden (...) Libretto für eine (als wäre es für sie geschrieben) Virtuosin (...)"
(Quelle unbekannt)
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Aktueller Rezitationsabend:
New Yorker Geschichten von Dorothy Parker:

"Die "New Yorker Geschichten" der amerikanischen Schriftstellerin entstanden zwar kurz nach der Jahrhundertwende, doch haben sie an Aktualität nichts eingebüsst. Schauspielerin Dinah Hinz und Pianist David Ruosch begeisterten mit einem sinnlichen Literatur- und Musikabend (...) mit "Arrangement in Schwarz und Weiss" eröffnete Dinah Hinz den packenden Erzählreigen. Eine von vier Geschichten, mit denen der Zuhörer in eine Welt versetzt wurde, die auf den ersten Blick weit weg von der heutigen Realität entfernt erscheint. Doch bei genauerem Betrachten sind es Personen und Figuren, die auch am Ende des 20. Jahrhunderts an Aktualität nichts eingebüsst haben. Dinah Hinz (...) ist denn auch überzeugt: "Die Figuren in Dorothy Parkers Geschichten sind überhaupt nicht verstaubt. Die Unterdrückung ist gleich geblieben, nur viel subtiler und nicht immer sofort erkennbar." (...) Von Big Lannie, der schwarzen Wäscherin mit dem blinden Enkelkind, handelte die zweite Erzählung, die Dinah Hinz dem Publikum präsentierte. Im Gegensatz zur ersten Geschichte, die mit viel Gestik und Mimik dramatisch in Szene gesetzt war, eine melancholisch-traurige Erzählung, die durch die glaubwürdige Interpretation der Künstlerin die Zuschauer tief bewegte (...) In "Nur ein kleines" und "Der Walzer" zeigte die viele Jahre auch im Schauspielhaus Zürich tätig gewesene Künstlerin nicht nur ihr Erzähltalent. Hier blitzte ihr ganzes dramatisches Repertoire ihrer Schauspielkunst auf (...) ein spannender Erzählabend mit einer einzigartigen Verbindung von Literatur und Musik mit leisen und besinnlichen Momenten, witzig und mitreissend, aber auch tief bewegend."
(Quelle unbekannt)
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Weitere Theaterkritiken:


Arsen und Spitzenhäubchen von Kesselring in der Comödie Bochum 1999


Witwenclub von Menchell an der Kö 1996


Am Ziel von Thomas Bernhard im Theater im Zimmer Hamburg 1995


Glückliche Tage von Samuel Beckett im Theater an der Winkelwiese Zürich 1990


Himmel und Erde von Gerlinde Reinshagen im Theater an der Winkelwiese Zürich 1973


Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe von Peter Hack bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall 1977


Die Fliegen von Jean-Paul Sartre, Münchner Schauspielbühne 1975


Minna von Barnhelm von Lessing an den Wuppertaler Bühnen 1958


Vater von August Strindberg im Hebbel-Theater Berlin 1950



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