Am Ziel von Thomas Bernhard im Theater im Zimmer Hamburg 1995:

"Zweieinhalb Stunden sitzt Dinah Hinz als "Mutter" fast ausschließlich monologisierend im Sessel und drischt ihre zu Phrasen geronnene Familiengeschichte. Meisterhaft haucht sie dabei den Wiederholungen und dem entseelten Inhalt ihrer Sätze Leben ein. Gewitzt, boshaft, versonnen, zynisch, spöttisch, verzweifelt: Das alles und noch mehr wechselt in Sekundenschnelle, zerreißt unverhofft Stimmungen, füllt (scheinbar) das Vakuum der Existenz und läßt doch alles in Sinnlosigkeit aufgehen."
(Die Welt, 14. Oktober 1995)

"Dinah Hinz wirkt in dieser Rolle anfangs reichlich gefällig, läßt Härte, Ekel und Bitterkeit vermissen, entwickelt dann jedoch krakenhaften Charme, Temperament und provozierende Anklagen, mit denen sie den ohnehin ziemlich Argumente-armen Autor ... vollends mundtot macht."
(Hamburger Abendblatt, 14./15. Oktober 1995)

"Grandios: Dinah Hinz als Mutter!"
(Morgenpost, 14. Oktober 1995)



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